Hilfe für den Zoo Neuwied

Der „Lock-Down“, der wegen der Corona-Pandemie verhängt wurde, hat uns alle schwer getroffen. Nicht nur Geschäfte mussten geschlossen halten, sondern auch Vergnügungsstätten wie Kinos, Theater, Opernhäuser und zoologische Gärten. Während in manchen Bereichen Mitarbeiter schweren Herzens in Kurzarbeit geschickt wurden, können die Zoos auf ihre Mitarbeiter nicht so einfach verzichten. Die Tiere müssen versorgt werden, auch wenn keine Besucher kommen. Der Lock-Down war an Ostern, und um die Osterzeit hatten wir hier in Deutschland das allerfeinste Frühjahrswetter. Ideal also für einen Zoobesuch, den sicher auch viele Leute gemacht hätten, wenn sie denn gedurft hätten. So sind den Zoos Eintrittsgelder verloren gegangen, die sie zur Versorgung ihrer Tiere und der gesamten Parkanlage sowie auch zur Aufrechterhaltung des gesamten Betriebes gut hätten gebrauchen können.

Als Mitglied des Zoovereins Neuwied – der größte Zoo in Rheinland-Pfalz – konnte ich da nicht tatenlos zusehen. Als ich nach dem Look-Down mein Geschäft wieder aufnehmen durfte, habe ich 10% der Einnahmen, die ich bis zum 31.05.2020 erzielt habe, dem Zoo Neuwied gespendet. Darin enthalten waren auch die Umsätze aus dem Verkauf von Alltagsmasken, die in der Nähwerkstatt meiner Freundin Angelika Kalka entstanden sind. So kam ein Betrag von insgesamt 350 € zusammen. Das Foto zeigt die symbolische Übergabe.

Zoos sind Tierschutzzonen, Bildungseinrichtungen und Freizeitvergnügen und müssen deshalb erhalten werden. Sie können spenden oder aber einfach mal wieder hingehen. Der Zoo Neuwied ist immer ein schönes Freizeiterlebnis und freut sich über jeden Gast: https://www.zooneuwied.de